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Das Buch

Wer zu einem Zeitpunkt, an dem die Geldbörsen leer und die Regale der Buchhandlungen voll mit diversen Access-Büchern sind, ein weiteres Access-Buch schreibt, hat entweder zu viel Zeit, ist komplett verrückt oder hat tatsächlich einen Plan. Das mit dem ‘verrückt’ lasse ich einmal dahingestellt, aber einen Plan gibt es definitiv.

Um diesen zu verstehen, muss man sich einmal ansehen, was sich in den Buchhandlungen an Access-Büchern alles angesammelt hat (ein kurze Suche via Amazon tut’s auch). Jeder Verlag hat dort in der Regel eine dicke Schwarte mit dem Schwerpunkt Access und eine mit dem Schwerpunkt VBA in Access sowie vielleicht noch ein oder zwei Einsteigerbücher. Der Inhalt der Bücher dieser Kategorien ist erwartungsgemäß überall sehr ähnlich, so dass man mit dem Access-Buch seines Lieblingsverlags/-autors meist ausreichend bedient ist.

Die meisten Bücher beschreiben sehr genau und gut, wie man das Handwerk mit Access und VBA erlernt. Dafür hält dann eine Musteranwendung her, die von der Tabellenerstellung über Abfragen und Formulare bis hin zu Berichten und VBA als Beispiel dient.

Wie man mit diesen Kenntnissen zu einer professionellen Anwendung kommt, verraten diese Bücher in der Regel nicht - wobei das nicht als Vorwurf zu sehen ist, denn alles auf ein Mal geht halt nicht.

Was dem Leser eines Access-Buches fehlt, ist indes leicht herauszufinden: Man braucht sich nur anzusehen, was in den gängigen Newsgroups und Foren gefragt wird. Die grundlegen Techniken sind beim typischen Fragesteller sehr wohl bekannt - aber wenn es darum geht, ein konkretes Problem in die Praxis umzusetzen, tauchen Fragen auf.

Das beginnt mit dem Erstellen des Datenmodells: Fast jede Frage zu diesem Thema im Internet resultiert aus einem fehlerhaften Datenmodell - die Antworten führen meist zu umfangreichen Umstrukturierungen. Das Entwicklerbuch erläutert nicht nur die gängige 1:n-Beziehung, sondern beschäftigt sich auch mit 1:1-, m:n oder reflexiven Beziehungen. Es enthält nicht nur eines, sondern viele Beispieldatenmodelle zu Anwendungsfällen aus Freizeit und Beruf.

Mit einem Datenmodell allein ist es allerdings nicht getan: Wie stellt man die nach einer Normalisierung sorgfältig auf mehrere Tabellen aufgeteilten Daten nun in Formularen und Berichten dar? Wie setze ich Unterformulare für 1:n oder m:n-Beziehungen ein, und warum reicht manchmal ein Kombinationsfeld aus, um die Daten aus verknüpften Tabellen darzustellen?

Für die Programmierung von Formularen und Berichten sind Ereigniseigenschaften sehr wichtig. Aber welche Ereigniseigenschaft setzt man für welchen Zweck ein und vor allem: In welcher Reihenfolge treten diese auf? Gerade die Ereignisse von Berichten und den einzelnen Berichtsbereichen werden von vielen geradezu stiefmütterlich behandelt.

VBA ist ein weiteres Thema: Wer die grundlegenden Anweisungen kennt, kann prinzipiell mit VBA programmieren. Wenn man aber so programmieren möchte, dass auch andere Entwickler noch etwas mit dem Code anfangen können, sollte von vornherein eine gewisse Struktur in seinen Code bringen. Daher konzentriert sich das VBA-Kapitel des Buches weniger auf die VBA-Grundlagen, als auf eine saubere Programmierung, deren Ergebnis bei der nächsten Überarbeitung nicht zum Kreislaufkollaps führt.

Die Datenzugrifftechniken SQL, DAO und ADO spielen unter Access natürlich eine Schlüsselrolle. Daher widmen sich diesen Themen direkt drei Kapitel. Gerade DAO genießt dabei besondere Beachtung, da sich das alternative ADO bei reinen Access-Jet-Anwendungen immer noch nicht durchsetzen konnte. Das lässt sich leicht belegen, wenn man einmal die Beispiele auf den gängigen Internetseiten inspiziert.

Das Gelingen einer Datenbankanwendung steht und fällt mit der Akzeptanz beim Benutzer. Das erste Kapitel widmet sich diesem Punkt, indem es erläutert, wie man eine Anwendungsarchitektur entwirft und welche Gesichtspunkte zum Erstellen einer ergonomischen Benutzungsoberfläche notwendig sind. Weitere Kapitel beschäftigen sich mit Menüs, der Fehlerbehandlung und der Performance. Mit einer brauchbaren Fehlerbehandlung bewahren Sie die Benutzer vor nichtssagenden Fehlermeldungen und Abstürzen und was die Performance angeht - nun, wer zwischen zwei Arbeitsschritten einen Kaffee trinken gehen kann, wird nicht lange von einer Anwendung begeistert sein.

Früher oder später wird VBA durch .NET abgelöst werden, oder man wechselt selbst das Programmierwerkzeug. In beiden Fällen macht das Studium objektorientierter Techniken Sinn - zwei Kapitel klären über Grundlagen und Praxiseinsatz auf.

Und wer schon einmal mit dem Visual Studio .NET oder Eclipse gespielt hat, wird in der VBA-Entwicklungsumgebung möglicherweise das eine oder andere Feature vermissen. Dabei lässt sich auch die VBA-IDE einfach erweitern, was in einem eigenen Kapitel ausführlich gezeigt wird.

Zwei Kapitel zu den Themen Sicherheit und Installation, Betrieb und Wartung runden das Buch ab und machen es hoffentlich zu einer nützlichen Quelle für all diejenigen, die bereits in das eine oder andere Access-Buch hineingeschaut oder sich auf andere Weise mit den Grundlagen dieses faszinierenden Datenbanksystems bekanntgemacht haben.

Wenn Sie noch Fragen zum Inhalt des Buchs haben, schicken Sie mir einfach eine E-Mail unter info@access-entwicklerbuch.de.

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