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1.1 Die Benutzeroberfläche
1.1.1 Navigationsbereich statt Datenbankfenster
Statt des Datenbankfensters gibt es jetzt den so genannten Navigationsbereich. Dieser klebt am linken Rand, kann sich ganz schmal machen und zeigt in einer einspaltigen Liste alle Elemente der Datenbank an - je nach Einstellung mal mehr, mal weniger.
Dabei gibt es verschiedene Einteilungsmöglichkeiten: nach Objekttyp, nach Tabellen und nach den damit in Zusammenhang stehenden Objekten (also etwa tblArtikel, qryArtikel, frmArtikel), nach Erstellungs- und Änderungsdatum oder benutzerdefiniert - das entspricht ungefähr den »Gruppen« aus dem alten Datenbankfenster. Es gibt außerdem verschiedene Filter, mit denen Sie etwa nach den einzelnen Objekttypen filtern können.
Vorteil: Mehrfachauswahl
Eine nützliche Neuerung ist die Mehrfachauswahl, mit der Sie beispielsweise mehrere Objekte gleichzeitig markieren und löschen, kopieren oder ausblenden können.
Vorteil: Suche
Mit der Tastenkombination Strg + F zeigen Sie am oberen Rand des aktivierten Navigationsbereichs ein Textfeld zur Eingabe eines Suchbegriffs an. Der hier eingegebene Suchbegriff wirkt wie ein Filter und aktualisiert bei jeder Änderung die angezeigten Objekte. Dabei durchsucht der Filter die kompletten Objektnamen nach einem Vorkommen des Suchbegriffs.
Kleiner Tipp: Wenn Sie Ihre Objekte nach einer bestimmten Konvention (etwa nach Reddick) benennen und beispielsweise alle Tabellen mit tbl beginnen, können Sie den Filter prima zum schnellen Anzeigen bestimmter Objekttypen nutzen - vielleicht sogar schneller als die Auswahl der passenden Kategorien aus dem Menü der Navigationsleiste.
Vorteil: Optionen
Die Optionen zum Navigationsbereich können Sie über das Kontextmenü der Titelleiste des Navigationsbereichs über den Eintrag Navigationsoptionen... auswählen. Dort finden Sie etwa die Möglichkeit, Systemobjekte wie die MSys...-Tabellen oder die für benutzerdefinierte Ribbons wichtige Tabelle USysRibbons sichtbar zu machen. Sie können hier auch festlegen, ob Sie Objekte mit einem einfachen oder doppelten Mausklick öffnen möchten.
Nachteil: Klicks zum Objekt
Im Datenbankfenster brauchten Sie in der Regel maximal zwei Klicks, um das gewünschte Objekt zu öffnen: die Auswahl der Registerseite und der Klick auf das Objekt. Wenn Sie viele Objekte eines Typs hatten, mussten Sie vielleicht noch mal ein wenig scrollen. Je nachdem, welche Kategorie, welche Sortierung und welchen Filter Sie nun im Navigationsfenster aktiviert haben, brauchen Sie da nun schon ein wenig länger. Zumal sich längst nicht so viele Objekte eines Typs gleichzeitig anzeigen lassen wie im Datenbankfenster.
Nachteil: Sortierung
Die Objektliste im Navigationsbereich lässt sich über passende Kontextmenüeinträge auch nach anderen Kriterien als nur nach dem Namen sortieren. Das nutzt allerdings nur wenig, wenn man neben dem Namen nicht gleichzeitig etwa das Änderungsdatum anzeigen kann. Dazu müssen Sie erst die Ansichtsart unter Anzeigen nach|Details aktivieren. In dieser Ansicht passen dann jedoch gerade noch 14 Einträge auf einem 19-Zoll-Monitor in die Liste - das ist sicher ein Grund, diese Ansicht nur selten zu verwenden.
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1.1.2 Ribbon statt Menü- und Symbolleisten
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