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Für unbestimmte Zeit bieten Addison-Wesley und André Minhorst den kompletten Inhalt des Buchs als Download an. Schauen Sie rein und informieren Sie sich über den Inhalt! Und wenn Ihnen das Buch nützlich erscheint und Sie glauben, dass Sie etwas gelernt haben oder durch das Gelesene sogar etwas Zeit und somit Geld bei Ihrer Arbeit einsparen konnten, können Sie sich ja beim Autor und beim Verlag revanchieren - beispielsweise durch den Kauf dieses Buchs.

Am schönsten wäre es natürlich, wenn Sie das Buch direkt hier bestellen - Sie erhalten das Buch dann direkt vom Verlag, und der Autor und Verlag haben dann noch mehr davon, als wenn Sie es anderswo kaufen.

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1.1.1 Navigationsbereich statt Datenbankfenster

1.1.2 Ribbon statt Menü- und Symbolleisten

Statt mit Menü- und Symbolleisten arbeiten Sie in Access 2007 mit dem Ribbon. Die deutsche Bezeichnung lautet Multifunktionsleiste; dieses Buch verwendet allerdings durchgängig die Bezeichnung »Ribbon«.

Das Ribbon besteht nicht nur aus den per Registerreiter erreichbaren Leisten, sondern auch aus dem Office-Menü der Schnellzugriffsleiste und mehr - warum man das alles unter dem Begriff Ribbon zusammenfassen kann, erfahren Sie in Kapitel 12, »Ribbon«. Warum Ribbon im Singular steht, lernen Sie im gleichen Zuge.

Doch zunächst zu den »Leisten«, den so genannten »Tabs«: Es gibt vier feste, immer sichtbare Tabs und einige kontextabhängige weitere Tabs. Diese blenden sich in Zusammenhang mit verschiedenen Objekten und Ansichten ein und bieten passende Funktionen an.

Das Office-Menü - zu öffnen mit der runden Schaltfläche links oben - enthält Befehle zum Öffnen, Anlegen und Verwalten von Datenbanken und bietet außerdem eine Schaltfläche zum Anzeigen der Access-Optionen.

Vorteil Steuerelementvielfalt

Das Ribbon bietet gegenüber Menüleisten eine Vielzahl an Steuerelementen. Um den Rahmen dieses Abschnitts nicht zu sprengen, seien Sie auf die selbstständige Erkundung des Ribbons oder auf oben genanntes Kapitel verwiesen.

Vorteil Optik

Es ist zwar Geschmackssache, aber die neuen gestaltungstechnischen Möglichkeiten sind denen der alten Menü- und Symbolleisten überlegen. Und wer die passenden Icons zur Verfügung hat, kann der Benutzeroberfläche einer Anwendung eine richtig attraktive Ribbon-Leiste verpassen.

Vorteil Tastensteuerung

Beim Betätigen der Alt-Taste blendet Access sofort einige Buchstaben im Ribbon zur Auswahl der aktuell angezeigten Ribbon-Tabs an. Nach deren Betätigung erscheinen dann die Buchstaben, die Sie zum Ausführen der einzelnen Befehle verwenden müssen. Standardkombinationen wie etwa zum Anlegen neuer Tabellen (Alt + L, T, W) hat man schnell drauf und kann so den Einsatz der Maus reduzieren. Die von älteren Versionen bekannten Tastenkombinationen zum Anzeigen des Datenbankfensters (jetzt Navigationsbereich, F11), der Onlinehilfe (F1) oder zum Anzeigen des Eigenschaftsfensters (F4) sind weiterhin vorhanden.

Vorteil: Menü- und Symbolleisten alter Versionen weiter verwendbar

Nicht auf den ersten Blick ersichtlich, aber doch möglich: Sie können Menü- und Symbolleisten bestehender Anwendungen unter Access 2007 weiter verwenden, aber nur für Datenbanken im .mdb-Format. Mehr dazu in Kapitel 12, »Ribbon«.

Nachteil: Platzbedarf

In älteren Access-Versionen konnten Sie nach Belieben weitere Symbolleisten zusätzlich zu den aktuellen Symbolleisten und zur Menüleiste anzeigen. Das Ribbon jedoch zeigt immer nur einen Tab an, dies allerdings recht flexibel: Wenn Sie etwa das Access-Fenster verkleinern, blendet Access die Symbole der Elemente aus und zeigt nur noch die Bezeichnungen an.

Dennoch: In vielen Fällen reicht eine Leiste einfach nicht aus und man muss im Ribbon hin- und herblättern, um alle gewünschten Funktionen zu erreichen.

Nachteil: Unlogische Aufteilung der Funktionen

Manche Befehle befinden sich allerdings an unerwarteten Stellen. Die Funktionen zum Verankern von Steuerelementen in der Entwurfsansicht eines Formulars etwa im Ribbon unter Anordnen|Schriftgrad unterzubringen, ist eine Zumutung (genauso wie Befehle zum Anpassen der Steuerelementgröße).

Nachteil: Fehlender Editor

Um das Ribbon benutzerdefiniert anzupassen, müssen Sie ein passendes XML-Dokument bereitstellen. Es gibt keinen Editor wie den Menü-Editor älterer Access-Versionen mehr. Möglicherweise liefert Microsoft ja ein passendes Tool nach, einige Dritthersteller bieten bereits Beta-Versionen selbst programmierter Ribbon-Tools an.

Nachteil: Anlegen neuer Objekte nur im Ribbon

Das alte Datenbankfenster brachte direkt die zum Anlegen der einzelnen Objekte (mit und ohne Assistenten) notwendigen Steuerelemente mit. In Access 2007 finden Sie diese Funktionen nun im Erstellen-Tab des Ribbons.

Nächster Abschnitt:

1.1.3 Neuer Optionen-Dialog

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