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2.2 Namenskonventionen für Tabellen und Felder

2.2.1 Tabellennamen

Tabellen haben genau wie alle anderen Objekte unter Access ein bestimmtes Präfix, damit man sie von anderen Objekten unterscheiden kann. Dieses Präfix lautet tbl.

Der Rest des Tabellennamens soll möglichst gut beschreiben, was die Tabelle enthält. Dabei wählt man für diesen Teil des Tabellennamens in der Regel die Pluralform.

Der Grund dafür ist, dass die meisten Tabellen auch mehrere Datensätze und damit Informationen über das betroffene Objekt enthalten. Man kann nicht oft genug erwähnen, dass jede »normale« Tabelle Informationen über ein reales Objekt enthalten sollte, wie beispielsweise Personen, Fahrzeuge, Projekte, Termine, Gebäude oder Artikel.

Tabellen mit realen Objekten

Tabellen, die reale Objekte beschreiben, heißen beispielsweise folgendermaßen:

  • tblArtikel
  • tblProjekte
  • tblPersonen
  • tblFahrzeuge
  • Verknüpfungstabellen

    Wenn schon von »normalen« Tabellen die Rede ist, sollen auch die anderen Typen vorgestellt werden: m:n-Beziehungen erfordern die Verwendung von Verknüpfungstabellen, die mindestens jeweils das Primärschlüsselfeld der zu verknüpfenden Tabellen enthalten. In manchen Fällen lässt sich für solche Tabellen ein erstklassiger Name finden, doch eine Kombination der Namen der beteiligten Tabellen macht meist schon deutlich, was die Tabelle für Informationen enthält. Beispiele:

  • tblFahrzeugeSonderausstattungen
  • tblBestellungenArtikel (besser: tblBestelldetails)
  • tblArtikelFirmen (besser: tblLieferanten)
  • Detailtabellen in 1:1-Beziehungen

    Und da wären noch die Tabellen, die zusätzliche Daten zu anderen Tabellen enthalten und per 1:1-Beziehung mit diesen verknüpft sind. Mit ein wenig objektorientierter Sichtweise bilden die »Basistabelle« und die »Erweiterungstabelle« eine neue Tabelle, die quasi von der »Basistabelle« erbt. Wenn Sie beispielsweise eine Tabelle tblPersonen haben, die Kunden und Mitarbeiter zusammenfassen soll, können Sie die spezifischen Daten der beiden Personenarten in weiteren Tabellen speichern, die Sie 1:1 mit der »Basistabelle« verknüpfen. Diese Tabellen könnten Sie tblKunden oder tblMitarbeiter nennen, aber daraus würde nicht deutlich, dass diese Tabellen lediglich Detaildaten zu einer weiteren Tabelle enthalten. Besser wären Bezeichnungen wie tblPersonenKunden und tblPersonenMitarbeiter.

    Lookup-Tabellen

    Die letzte Gruppe Tabellen, die nicht reale Objekte aus dem wirklichen Leben nachbilden, sind so genannte »Lookup-Tabellen«. Diese Tabellen enthalten Informationen, die eigentlich zu den »normalen« Tabellen gehören, aber im Zuge der Normalisierung in eigene Tabellen ausgegrenzt wurden. Beispiele dafür sind Anrede, Geschlecht oder Kontaktart. Für diese Tabellen gelten die gleichen Regeln wie für »normale« Tabellen, also beispielsweise folgende:

  • tblAnreden
  • tblGeschlechter (der Plural liest sich merkwürdig, ist aber hier konsequent)
  • tblKontaktarten
  • Temporäre Tabellen

    Gelegentlich benötigen Sie eine Tabelle nur kurze Zeit und löschen diese nach der Verwendung wieder. Um diese Tabellen von anderen unterscheiden zu können, vor allem aber, damit Sie einen Überblick behalten, welche Tabellen nur vorübergehend benötigt werden, können Sie diese Tabellen kennzeichnen, indem Sie ihnen das Suffix Tmp oder Temp anhängen, etwa tblImportTemp.

    Eine Einsatzmöglichkeit für solche Tabellen ist etwa das Speichern des Ergebnisses von aufwändigen Abfragen (gegebenenfalls mit eingebauten und benutzerdefinierten Funktionen). Wenn die Ermittlung des Abfrageergebnisses lange dauert und das Ergebnis beziehungsweise die zugrunde liegenden Daten sich selten ändern, macht das Speichern des Ergebnisses in einer temporären Tabelle sehr viel Sinn.

    Nächster Abschnitt:

    2.2.2 Feldnamen

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