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Für unbestimmte Zeit bieten Addison-Wesley und André Minhorst den kompletten Inhalt des Buchs als Download an. Schauen Sie rein und informieren Sie sich über den Inhalt! Und wenn Ihnen das Buch nützlich erscheint und Sie glauben, dass Sie etwas gelernt haben oder durch das Gelesene sogar etwas Zeit und somit Geld bei Ihrer Arbeit einsparen konnten, können Sie sich ja beim Autor und beim Verlag revanchieren - beispielsweise durch den Kauf dieses Buchs.

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2.2.1 Tabellennamen

2.2.2 Feldnamen

Entgegen der bei Variablen üblichen Verwendung von Präfixen, durch die sich eine Aussage über den Datentyp der Variablen treffen lässt, verwendet man für Feldnamen im Allgemeinen kein Präfix. Das ist natürlich Geschmackssache; man findet jedoch kaum Datenbanken, in denen auch die Feldnamen mit einem entsprechenden Präfix versehen sind.

Primärschlüsselfelder

Der Name des Primärschlüsselfeldes setzt sich aus der Bezeichnung des durch die Tabelle abgebildeten Objekts im Singular und dem Suffix ID zusammen. Beispiele:

  • tblArtikel: ArtikelID
  • tblPersonen: PersonID
  • In Verknüpfungstabellen kommt es darauf an, ob die Tabelle einen eigenen Primärschlüssel hat oder ob sie aus den Fremdschlüsselfeldern zur Verknüpfung mit den jeweiligen Tabellen zusammengesetzt wird. Im ersteren Fall gibt es vermutlich auch einen sinnvollen Tabellennamen, der nicht aus den Namen der beiden verknüpften Tabellen besteht, wie etwa tblBestelldetails. Hier würde der Primärschlüssel (soweit vorhanden) BestelldetailID heißen.

    In Tabellen, die zusätzliche Daten zu einer anderen Tabelle enthalten und per 1:1-Beziehung mit dieser verknüpft sind, verwendet man normalerweise den gleichen Namen für das Primärschlüsselfeld wie in der Basistabelle. Gegebenenfalls ist das Verknüpfungsfeld der Erweiterungstabelle nicht das Primärschlüsselfeld der Erweiterungstabelle, sondern lediglich ein eindeutiges Feld. In diesem Fall greift wieder die erstgenannte Regel: Primärschlüsselname = enthaltenes Objekt im Singular + ID.

    Fremdschlüsselfelder

    Für die Benennung von Fremdschlüsselfeldern gibt es in der Praxis zwei Ansätze: Der einfachere verwendet einfach den Namen des Primärschlüsselfeldes der verknüpften Tabelle. Der zweite Ansatz macht noch ein wenig deutlicher, dass es sich bei diesem Feld definitiv um ein Fremdschlüsselfeld handelt, indem er dem Namen dieses Feldes noch das Präfix ref verpasst. Die zweite Variante hat Vorteile, wenn es um m:n-Beziehungen und 1:1-Beziehungen geht: Eine Tabelle mit zwei Feldern, die beide das Präfix ref enthalten, lässt sich zweifelsfrei als Verknüpfungstabelle identifizieren; und auch eine Tabelle, deren Primärschlüsselfeld das Präfix ref enthält, ist schnell als Erweiterungsteil einer 1:1-Beziehung enttarnt.

    Allgemein

    Sowohl für Feldnamen von Primärschlüsselfeldern, Fremdschlüsselfeldern als auch für alle anderen Felder gilt, dass der Name des Feldes sorgfältig gewählt sein will.

    Am besten ist es, wenn er grobe Informationen über den Datentyp enthält:

  • Text: Vorname, Nachname
  • Datum: Geburtsdatum, Einstellungsdatum, Erscheinungstermin
  • Zahlen: Anzahl, Meldebestand, Lagerbestand
  • Währung: Einzelpreis
  • Boolean: MehrwertsteuerAusweisbar, Aktiv, InReihenfolge
  • Unterstrich - ja oder nein?

    Ob Sie in Tabellen- und Feldnamen den Unterstrich als Trennung zwischen einzelnen Wörtern verwenden oder die einzelnen Wörter einfach groß beginnen, ist reine Geschmackssache (in diesem Buch finden Sie übrigens ausschließlich letztere Variante). Wichtig ist, dass Sie es überhaupt hervorheben, wenn ein Tabellen- oder Variablenname aus mehr als einem Wort besteht.

    Beispiele:

  • Anzahl_Datensaetze oder AnzahlDatensaetze
  • Fahrzeug_ID oder FahrzeugID
  • Man sollte es aber nicht übertreiben: Dem Autor sind schon Varianten untergekommen, in denen nicht nur jedes einzelne Wort, sondern fast jede Silbe großgeschrieben wurde (etwa MehrwertSteuersatz) - wenn ein Wort im Deutschen zusammengeschrieben wird, sind auch keine Großbuchstaben erforderlich.

    Einen deutlichen Vorteil hat die Verwendung von Großbuchstaben zur Unterteilung mehrerer Wörter: Sie müssen sich nicht merken, was Sie groß und was Sie klein geschrieben haben. Access ist äußerst nachsichtig, was die Groß-/Kleinschreibung von Objektnamen angeht. Einen Unterstrich zu viel oder zu wenig wird Access Ihnen hingegen nicht verzeihen.

    Lang oder kurz - mit oder ohne Abkürzung?

    Die Zeiten, in denen die beschränkte Länge von Variablennamen die Fantasie der Programmierer beflügelte, sind zum Glück vorbei - und Gleiches gilt für Tabellen- und Feldnamen. Die in der Zwischenüberschrift gestellte Frage nach der Länge von Feldnamen ist leicht zu beantworten: So lang wie nötig und so kurz wie möglich.

    Der Feldname sollte nicht in die Irre führen, nur um ein paar Zeichen zu sparen, andererseits lassen sich zu lange Feldnamen nicht gut merken. Wenn Sie für die Zusammenstellung jeder einzelnen SQL-Anweisung erst das Beziehungsfenster öffnen müssen, wissen Sie, dass Sie an den Tabellen- und Feldnamen arbeiten müssen.

    Für Tabellen- wie Feldnamen gilt außerdem: Die Länge kann sich negativ auf die Performance auswirken. Wann immer Zeichenketten im Spiel sind, sollten Sie sich auf das Notwendigste beschränken.

    Nächster Abschnitt:

    2.3 Normalisierung

    © 2006-2008 André Minhorst Alle Rechte vorbehalten.