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Am schönsten wäre es natürlich, wenn Sie das Buch direkt hier bestellen - Sie erhalten das Buch dann direkt vom Verlag, und der Autor und Verlag haben dann noch mehr davon, als wenn Sie es anderswo kaufen.

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2.5.8 Reflexive Beziehungen

2.6 Autowerte als Long oder GUID?

In Access ist die Verwendung von Autowerten als Primärschlüssel praktisch als Standard anzusehen. In manchen Fällen leisten GUIDs allerdings wertvolle Dienste, die Autowerte nicht leisten können.

So macht es beispielsweise Sinn, Tabellen mit einer GUID als Autowert zu versehen, deren Daten gelegentlich archiviert und dazu in eine andere Tabelle übertragen und aus der ursprünglichen Tabelle gelöscht werden - gegebenenfalls befindet sich die Archivtabelle sogar in einer anderen Datenbank.

Sollten Sie diese Daten noch einmal in der Originaltabelle benötigen, müssen Sie sicherstellen, dass die Daten unter dem alten Primärschlüssel eingetragen werden können. Das ist mit herkömmlichen Autowerten nicht möglich. Wenn Sie etwa den neuesten Datensatz einer Tabelle in die Archivdatenbank übertragen und die Originaldatenbank komprimieren, wird der Autowertzähler so eingestellt, dass er als Nächstes die Zahl verwendet, die um eins größer als die bisher größte verwendete Zahl ist. Das heißt, dass unter Umständen der Primärschlüsselwert des archivierten Datensatzes bereits vergeben ist.

Bei der Verwendung von GUIDs als Primärschlüssel können Sie archivierte Datensätze problemlos wieder einfügen. Das liegt daran, dass ein Wert des Typs GUID weltweit einzigartig ist. Wenn Sie sich ein Beispiel für einen solchen Wert ansehen, verstehen Sie, warum das tatsächlich wahr sein kann:

{B9FF24C2-C32D-4053-B5FB-FCAF8AC8C7FC}

Eine GUID besteht aus 32 Zeichen, von denen jedes Zeichen mit einer Zahl von 0 bis 9 oder einem Buchstaben von A bis F gefüllt werden kann - also mit einer hexadezimalen Zahl. Das ergibt insgesamt 3,4 × 1038 Möglichkeiten.

Ein weiterer Anwendungszweck für GUIDs ist die Replikation und Synchronisation. Bei der Replikation kann man eine oder mehrere Kopien einer Datenbank erstellen, die dann unabhängig voneinander geändert und anschließend synchronisiert werden können.

Dazu gehört auch, dass man in den unterschiedlichen Replikationen neue Datensätze anlegt. Auch dort werden GUIDs zur eindeutigen Kennzeichnung der Datensätze verwendet.

Nachteile von GUIDs

Da GUID-Werte 16 Byte lang sind, wirkt sich das natürlich negativ auf die Performance bei der Suche und Abfrage solcher Daten aus. Außerdem ist der Umgang mit GUID-Werten in Abfragen und unter VBA nicht ganz einfach, weil sie dort in Strings umgewandelt werden müssen.

Nächster Abschnitt:

2.7 Datenmodell-Muster

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