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Für unbestimmte Zeit bieten Addison-Wesley und André Minhorst den kompletten Inhalt des Buchs als Download an. Schauen Sie rein und informieren Sie sich über den Inhalt! Und wenn Ihnen das Buch nützlich erscheint und Sie glauben, dass Sie etwas gelernt haben oder durch das Gelesene sogar etwas Zeit und somit Geld bei Ihrer Arbeit einsparen konnten, können Sie sich ja beim Autor und beim Verlag revanchieren - beispielsweise durch den Kauf dieses Buchs.

Am schönsten wäre es natürlich, wenn Sie das Buch direkt hier bestellen - Sie erhalten das Buch dann direkt vom Verlag, und der Autor und Verlag haben dann noch mehr davon, als wenn Sie es anderswo kaufen.

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2.7.1 Adressen-/ Kundenverwaltung

2.7.2 Rezepteverwaltung

Um zu ermitteln, welche Daten eine Rezepteverwaltung enthalten muss, schlagen Sie einfach ein beliebiges Kochbuch auf und schauen sich an, welche Informationen dort pro Rezept enthalten sind. Jedes Rezept enthält die Angabe der benötigten Zutaten mit Menge und Einheit, die Beschreibung, die Zubereitungsdauer, die Anzahl der Personen, die sich an dem Ergebnis laben kann, und vielleicht noch ein Foto.

Da ein Kochbuch meist von einem einzigen Autor stammt, wird dieser nicht explizit für jedes Rezept angegeben - das wäre das einzige Feature, das man seinem Datenmodell noch zusätzlich gönnen sollte. Vermutlich möchten Sie Rezepte verschiedener Autoren in einer Datenbank sammeln.

Diese Informationen werden allerdings bereits im ersten Ansatz auf insgesamt sieben Tabellen aufgeteilt (siehe Abbildung 2.71) - und hier sind noch Verfeinerungen möglich. Doch zunächst zu dieser Version des Datenmodells: Informationen wie die Beschreibung, die Dauer der Zubereitung, die Anzahl Portionen, der Autor und der Pfad zu einer Abbildung befinden sich in der Haupttabelle tblRezepte. Da mehrere Rezepte vom gleichen Autor stammen können, wird dessen Name noch in eine Lookup-Tabelle namens tblAutoren ausgegliedert.

Eine nützliche Geschichte für eine Rezeptesammlung ist die Angabe einer oder mehrerer Kategorien wie Fleischgerichte, vegetarische Gerichte, Salate, Nudelgerichte oder Suppen. Für ausreichend Flexibilität - etwa, wenn sich einmal ein Gericht nicht eindeutig zuordnen lässt - verknüpfen Sie die Tabelle tblKategorien nicht direkt mit der Tabelle tblRezepte, sondern über eine Zwischentabelle namens tblRezepteKategorien. Mit dieser m:n-Beziehung lassen sich jedem Rezept mehrere Kategorien zuordnen.

Das Wichtigste sind natürlich die Zutaten: Diese werden zunächst in einer eigenen Tabelle namens tblZutaten erfasst. Über die Zwischentabelle tblRezepteZutaten werden nicht nur die Zutaten zu einem Rezept, sondern auch noch Menge und Einheit festgelegt. Die Einheiten sollten - wie der Name schon sagt - immer einheitlich gewählt werden, weshalb Sie diese in die Tabelle tblEinheiten auslagern und mit der Tabelle tblRezepteZutaten verknüpfen.

Dieses Datenmodell ermöglicht nicht nur die Ausgabe von Rezepten mit den angegebenen Informationen, sondern auch noch die Berechnung von Rezepten für eine andere Anzahl hungriger Esser als im Feld AnzahlPortionen angegeben. Um solch ein alternatives Rezept zu berechnen, müssen Sie lediglich die in der Tabelle tblRezepteZutaten angegebene Menge je Zutat durch die Anzahl zu verköstigenden Personen teilen und mit der Zahl der gewünschten Mahlzeiten multiplizieren.

Abbildung 2.71: Datenmodell einer Rezepteverwaltung

Erweiterungsmöglichkeiten

Das Datenmodell bietet noch die Erweiterungsmöglichkeit, mehrere Bilder zu einem Rezept zu speichern oder die einzelnen Schritte der Rezeptbeschreibung in einer eigenen Tabelle zu speichern. Wie grob man dies vornimmt, bleibt jedem selbst überlassen.Sinnvoll könnte aber auf jeden Fall die Aufteilung in einzelne Elemente wie »Fleischzubereitung«, »Beilagen« und »Saucen« sein. Das führt aber spätestens bei Gerichten, in denen zur Optimierung der Zubereitungszeit mehrere Elemente gleichzeitig zubereitet werden, zu Problemen - das Speichern der Beschreibung in einem einzigen Feld scheint also sinnvoller zu sein.

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2.7.3 Artikelverwaltung

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