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Für unbestimmte Zeit bieten Addison-Wesley und André Minhorst den kompletten Inhalt des Buchs als Download an. Schauen Sie rein und informieren Sie sich über den Inhalt! Und wenn Ihnen das Buch nützlich erscheint und Sie glauben, dass Sie etwas gelernt haben oder durch das Gelesene sogar etwas Zeit und somit Geld bei Ihrer Arbeit einsparen konnten, können Sie sich ja beim Autor und beim Verlag revanchieren - beispielsweise durch den Kauf dieses Buchs.

Am schönsten wäre es natürlich, wenn Sie das Buch direkt hier bestellen - Sie erhalten das Buch dann direkt vom Verlag, und der Autor und Verlag haben dann noch mehr davon, als wenn Sie es anderswo kaufen.

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6.7 Darstellung von Daten

6.7.1 Einzelne Tabellen

Daten aus einzelnen Tabellen lassen sich in Berichten wie auch in Formularen als Detailansicht mit je einem Datensatz oder in Listenform anzeigen. Beides ist nicht besonders kompliziert.

Daten einzelner Tabellen in der Detailansicht

Als Datensatzquelle für das folgende Beispiel dient die Artikel-Tabelle der Nordwind-Datenbank. Auf je einer Seite sollen die Eigenschaften eines Artikels angezeigt werden. Um eine Entwurfsansicht wie in Abbildung 6.26 zu erzeugen, sind folgende Schritte notwendig:

  • Stellen Sie die Eigenschaft Datensatzherkunft des Berichts auf die Tabelle Artikel ein.
  • Ziehen Sie alle Felder aus der Feldliste in den Detailbereich des Berichtsentwurfs.
  • Ordnen Sie die Felder sauber an und stellen Sie gegebenenfalls Schriftgröße und/oder -breite für eine bessere Lesbarkeit ein.
  • Fügen Sie den Eintrag Artikelname der Feldliste ein zweites Mal in den Bericht ein, diesmal allerdings in den Bereich Seitenkopf. Vergrößern Sie Schriftgröße und -breite so, dass dieses Feld Überschriftscharakter erhält.
  • Legen Sie im Bereich Seitenfuß zwei Textfelder an (Bezeichnung: txtSeite und txtDatum, Steuerelementinhalt: ="Seite " & [Seite] & "/" & [Seiten] und =Datum())
  • Sorgen Sie dafür, dass nur ein Datensatz je Seite angezeigt wird. Dazu vergrößern Sie entweder den Detailbereich, sodass kein zweiter kompletter Detailbereich auf die Seite passt oder besser, Sie stellen die Eigenschaft Neue Seite des Detailbereichs auf den Wert Nach Bereich ein.
  • Legen Sie außerdem eine Sortierung nach dem Artikelnamen fest. Dazu blenden Sie den Bereich Gruppieren, Sortieren und Summe ein (Ribbon-Eintrag Format|Gruppierung und Summen|Gruppieren und sortieren) und wählen dort unter Sortieren nach das Feld Artikelname aus.
  • Abbildung 6.26: Entwurfsansicht des Berichts zur Anzeige der Artikeldetails (»rptArtikel«)

    Beschriftungen von Steuerelementen verschieben

    Beim Positionieren der Steuerelemente stört möglicherweise, dass Beschriftungsfelder und Steuerelemente standardmäßig zusammen verschoben werden. Wenn Sie lieber alle Elemente einzeln positionieren möchten, schneiden Sie jeweils eines der verbundenen Elemente aus und fügen Sie es direkt wieder ein (geht am schnellsten mit der Tastenkombination Strg + C und Strg + V). Anschließend können Sie die Steuerelemente separat verschieben. Das Einzige, was stört, ist das Viereck in der linken oberen Ecke des neu eingefügten Bezeichnungsfeldes. Beim Anklicken des betroffenen Steuerelements erscheint das aufklappbare Element aus Abbildung 6.27 und offenbart einige Möglichkeiten zum Umgang mit dem Bezeichnungsfeld. Den vermeintlichen Fehler können Sie entweder jedes Mal mit dem Menüeintrag Fehler ignorieren unsichtbar machen oder, wenn Sie dauerhaft von Hinweisen bezüglich allein stehender Steuerelemente verschont bleiben möchten, die Option Objekt-Designer|Fehlerüberprüfung|Fehlerüberprüfung aktivieren in den Access-Optionen ausschalten.

    Abbildung 6.27: Ein Smarttag weist auf »ungebundene« Bezeichnungsfelder hin

    Daten einzelner Tabellen in der Übersicht

    Eine Übersicht der Artikel aus dem oben beschriebenen Bericht lässt sich ebenso leicht erstellen. Legen Sie in einem neuen Bericht wiederum die Tabelle Artikel als Datensatzquelle fest. Ziehen Sie auch hier alle Felder aus der Feldliste in den Detailbereich des Berichts. Anschließend stellen Sie zunächst die Orientierung des Berichts im Ribbon unter Seite einrichten|Seitenlayout auf Querformat ein. Hier können Sie auch die Anzeige der Seitenränder aktivieren und diese einstellen.

    Die Artikel sollen als Tabelle angezeigt werden, also benötigen Sie eine Tabellenüberschrift je Seite. Dazu schneiden Sie die Beschriftungen der eingefügten Felder komplett aus und fügen diese im Bereich Seitenkopf wieder ein. Ordnen Sie dann die Felder nebeneinander an, sodass der Entwurf etwa wie in Abbildung 6.28 aussieht.

    Die Feldüberschriften erscheinen in der Seitenansicht auf jeder Seite - genau wie die im Seitenfuß befindlichen Angaben zu Seitenzahl und Datum. Für eine bessere Optik empfiehlt sich auch die Verwendung von horizontalen Strichen zur Abgrenzung von Seitenkopf und -fuß und den eigentlichen Daten (siehe Abbildung 6.29). Wenn Sie keine besonderen Ansprüche an eine solche Ansicht stellen, können Sie auch das Layout Tabelle verwenden. Sie können damit einfach die Steuerelementbreiten und -reihenfolge anpassen oder Gitternetzlinien hinzufügen. Erstellen Sie einfach einen neuen Bericht, indem Sie die Herkunftstabelle (hier tblArtikel) im Navigationsbereich markieren, den Ribbon-Eintrag Erstellen|Berichte|Bericht wählen und mit Anordnen|Layout bestimmen|Tabelle ein Tabellenlayout festlegen. Allerdings können die beiden Layouts auch als Basis für anspruchsvollere Berichte dienen.

    Abbildung 6.28: Entwurfsansicht der Artikelübersicht

    Abbildung 6.29: Artikelübersicht in der Seitenansicht

    Wenn Sie eine Anwendung entwickeln, stehen Ihnen in manchen Fällen bereits umfangreiche Daten des Auftraggebers zur Verfügung. Diese werden Sie vermutlich ohnehin im Rahmen der Erstellung des Datenmodells importiert haben. Wenn Sie nicht über solche Daten verfügen, werden Sie wohl oder übel einige hundert Beispieldatensätze anlegen müssen. Viele nachträgliche Änderungen an Datenbankanwendungen resultieren nämlich daraus, dass die einzelnen Formulare und vor allem Berichte nicht mit realistischen Daten getestet wurden.

    Es zeigt sich dann in der Praxis, dass die Steuerelemente in Formularen und Berichten zu klein für die tatsächlichen Daten dimensioniert wurden oder Berichte ab bestimmten Seitenzahlen ein unerwartetes Verhalten aufweisen. Mit den richtigen Beispieldaten schaffen Sie solche Probleme bereits bei der Entwicklung aus der Welt.

    Nächster Abschnitt:

    6.7.2 1:n-Beziehungen

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