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16.3.21 Objektklassen und Datenzugriffsobjekte automatisch erstellen

17 Anpassen der Entwicklungsumgebung

Die VBA-Entwicklungsoberfläche enthält eine Reihe Elemente, von denen das wichtigste zweifellos das Codefenster ist, das der Anzeige und Bearbeitung des in den Modulen enthaltenen VBA-Codes dient.

Jedes geöffnete Modul wird in einem eigenen Codefenster angezeigt. Neben dem Codefenster gibt es noch ein weiteres »reguläres« Fenster - den Objektkatalog. Die »Steuerzentrale« des VBA-Editors befindet sich wie in Windows-Anwendungen üblich in den Menü- und Symbolleisten.

Die dritte Gruppe der Bedienelemente der VBA-Entwicklungsumgebung sind die so genannten Toolwindows. Das sind Fenster, die sich am rechten, linken, oberen oder unteren Rand des Hauptfensters oder an anderen bereits vorhandenen Bedienelementen »andocken« lassen oder einfach frei im Hauptfenster »schweben«. Beispiele für oft verwendete Toolwindows sind der Projektbrowser und der Direktbereich. Abbildung 17.1 zeigt die VBA-Entwicklungsumgebung mit den genannten Bedienelementen.

Die VBA-Entwicklungsumgebung scheint für die meisten Anwendungsfälle ausreichend zu sein, aber wenn man sich die Möglichkeiten von Entwicklungsumgebungen wie Eclipse oder Microsoft Visual Studio .NET vor Augen führt, wird man schnell neidisch wegen der Vielfalt der verfügbaren und leicht integrierbaren Erweiterungen - das gilt vor allem für die aus dem Java-Umfeld stammende Eclipse-Plattform.

Abbildung 17.1: Die VBA-Entwicklungsumgebung mit dem Projektbrowser, dem Codefenster und dem Direktbereich

Wenn Sie eine dieser Entwicklungsumgebungen und die eine oder andere Erweiterung für die VBA-Entwicklungsumgebung herbeisehnen oder einfach eine zündende Idee für ihren Ausbau haben, gibt es gute Nachrichten: Sie können - das richtige Werkzeug und die technischen Fähigkeiten vorausgesetzt - selbst für die gewünschten Funktionen sorgen und sowohl die Menüs erweitern als auch eigene Toolwindows hinzufügen.

Beispiele für bestehende Erweiterungen sind etwa der Prozedurbrowser von Sascha Trowitzsch (auf der Buch-CD im Verzeichnis \Kap_17\Prozedurbrowser.zip, aktuelle Version unter http://www.access-im-unternehmen.de/374.0.html) oder eine Menüleiste mit Funktionen zum Hinzufügen und Entfernen der Zeilennummerierung im aktuellen Modul und zum Hinzufügen einer Fehlerbehandlung zur aktuell markierten Routine.

Abbildung 17.2 zeigt die VBA-Entwicklungsumgebung mit den beiden Erweiterungen. Der Prozedurbrowser ist gerade bei der Arbeit mit Modulen mit vielen Codezeilen hilfreich, denn er stellt alle enthaltenen Deklarationen, Funktionen und Sub-Prozeduren übersichtlich dar. Per Mausklick auf den gewünschten Eintrag im Prozedurbrowser zeigt das Codefenster die entsprechende Stelle an. Außerdem gibt es zu jedem Eintrag ein Kontextmenü mit Funktionen zum Ausführen, Kopieren oder Löschen einer Prozedur und einige weitere Optionen.

Abbildung 17.2: VBA-Entwicklungsumgebung mit benutzerdefinierten Erweiterungen

In Abschnitt 17.8, »Toolwindows«, und 17.9, »COM-Add-Ins per Menübefehl aufrufen«, finden Sie detaillierte Informationen zum Erstellen benutzerdefinierter Toolwindows und Menüleisten für die VBA-Entwicklungsumgebung. Außerdem erfahren Sie dort, wie Sie die Erweiterungen in die Entwicklungsumgebung integrieren.

Zusätzlich benötigte Software: Microsoft Visual Studio 6.0

Für die Entwicklung der nachfolgend beschriebenen Toolwindows und Menüleisten-Tools benötigen Sie Microsoft Visual Studio 6.0. Auch wenn Sie nicht über dieses Werkzeug verfügen, können Sie die nachfolgend beschriebenen Tools bei der Arbeit mit der VBA-Entwicklungsumgebung verwenden - sie liegen fertig kompiliert auf der Buch-CD vor.

Sie können auch ein alternatives Werkzeug wie die Visual Studio .NET 2005 Express Edition, eine der aktuellen Ausgaben der Office-Entwickler- Versionen oder jede andere Entwicklungsplattform verwenden, die mit OLE-Schnittstellen umgehen kann. Da für die Verwendung eines .NET-Toolwindows aber das .NET-Framework auf allen Zielrechnern installiert sein muss, was zum Zeitpunkt der Drucklegung dieses Buchs noch nicht gewährleistet ist, beschränken sich die folgenden Abschnitte auf die Erstellung mit dem »klassischen« Visual Basic.

Nächster Abschnitt:

17.1 Gründe für die Erweiterung der Entwicklungsumgebung

Abschnitte dieses Kapitels:

17.1 Gründe für die Erweiterung der Entwicklungsumgebung

17.2 Programmieren der Entwicklungsumgebung

17.3 Das Objektmodell der VBA- Entwicklungsumgebung

17.4 Mit Modulen arbeiten

17.5 Mit Prozeduren arbeiten

17.6 Beispielanwendung: Codeviewer

17.7 Manipulieren des Quell codes

17.8 Toolwindows

17.9 COM-Add-Ins per Menübefehl aufrufen

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