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18 Sicherheit von Access-Datenbanken

18.1 Code schützen per .accde-Datenbank

Wer viel Zeit und Hirnschmalz in die Entwicklung einer Anwendung gesteckt hat, möchte diese möglicherweise nicht mit frei zugänglichem Quellcode weitergeben. Access bietet hier einen sehr zuverlässigen Schutz: Dabei wandeln Sie die Datenbank einfach in eine so genannte .accde-Datei um und verhindern so den Zugriff auf den in Formular-, Berichts-, Klassen- und Standardmodulen enthaltenen Quellcode. Die Umwandlung ist äußerst einfach: Sie rufen einfach nur den Ribbon-Eintrag Datenbanktools|Datenbanktools|ACCDE erstellen auf und geben im folgenden Dialog den Namen der zu erstellenden .accde-Datei ein. Gegebenenfalls können Sie hier auch noch einen alternativen Pfad auswählen.

Einen kleinen Haken hat die Sache allerdings, wenn Sie mit Access 2007 arbeiten, aber eine Datei im Format von Access 2000, 2002 oder 2003 geöffnet haben. Access bietet dann im Ribbon zwar einen Eintrag an, um eine Datenbank in eine MDE-Datei zu konvertieren, allerdings funktioniert dieser nicht. Stattdessen erscheint die Meldung, dass Sie die Datenbank für das Konvertieren zunächst in eine .accdb-Datenbank umwandeln müssen - das ist nicht ganz konsistent, denn dann erhält man eine .accde-Datenbank und keine .mde-Datenbank. Wie auch immer: Wenn Sie eine mit einer älteren Access-Version erstellte Datenbank in eine .mde-Datenbank umwandeln möchten, brauchen Sie die jeweilige Access-Version. Access 2007 erlaubt wie die Vorgängerversionen nur die Umwandlung von Datenbanken im gleichen Format. Wenn Sie die Datenbank im Access 2000- oder Access 2002/2003-Format weitergeben möchten, benötigen Sie die entsprechende Access-Version für die Konvertierung in eine .mde-Datenbank.

Nach dem Konvertieren ist die Entwurfsansicht von Formularen, Berichten, Seiten, Makros und Modulen gesperrt und außer Makros lässt sich auch keines der genannten Objekte neu anlegen. Lediglich Tabellen und Abfragen entziehen sich der Sperrung der Entwurfsansicht - sie sind offen zugänglich und können auch neu angelegt werden.

Um keine falschen Hoffnungen zu wecken, deaktiviert Access auch alle Möglichkeiten zum Kopieren oder Exportieren (siehe Abbildung 18.1).

Abbildung 18.1: In .accde-Datenbanken sind die Änderungsmöglichkeiten einiger Objekte stark eingeschränkt

Löschen Sie nach der Erstellung der .accde-Datenbank auf gar keinen Fall die Originaldatei. Die .accde-Datenbank bietet keine reguläre Möglichkeit zur Rückumwandlung in eine normale Datenbankdatei (möglicherweise gibt es in Zukunft Dienstleister, die ein solches Reengineering gegen Entgelt durchführen).

Wenn Sie nur Teile Ihres Codes schützen möchten - etwa die Sammlung Standardfunktionen, die Sie im Laufe der Jahre zusammengetragen haben -, gibt es eine verfeinerte Variante: Speichern Sie die relevanten Objekte in einer separaten Datenbank und binden Sie diese per Verweis in die eigentliche Datenbank ein. Natürlich müssen Sie die separate Datenbank zuvor in eine .accde-Datenbank umwandeln. Auf diese Weise kann der Benutzer zumindest die anwendungsspezifischen Objekte wie Formulare und Berichte bearbeiten beziehungsweise eigene Objekte hinzufügen.

Nächster Abschnitt:

18.2 Code schützen per Kennwort

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