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18.7.2 Daten schützen: Alternativen

18.8 MySQL

MySQL ist ein Open Source-SQL-Server, der wegen seiner Geschwindigkeit und seiner guten Sicherheitseigenschaften oft für Internetanwendungen im Einsatz ist. Da sehr viele Internetprovider MySQL in mittleren bis großen Hosting-Paketen als Datenbankserver anbieten, besitzt es eine Sonderstellung unter den freien SQL-Servern.

MySQL ist für den Einsatz in Internetanwendungen und anderen Anwendungen in Mehrbenutzerumgebungen vorgesehen. Es kommt im Vergleich zu Access ohne eigene Benutzeroberfläche daher. Es gibt allerdings einige Tools, die Sie zum Verwalten von MySQL-Datenbanken einsetzen können.

In Kombination mit Access liefert MySQL eine Datenbankanwendung mit einem sicheren und performanten Backend und einer je nach Anforderung gestalteten Benutzeroberfläche. Genau genommen können Sie bei der Gestaltung der Benutzeroberfläche genauso vorgehen, wie Sie es von reinen Access-Anwendungen gewohnt sind - der einzige Unterschied ist in der Tat, dass die Tabellen nur eingebunden und nicht physisch in der Access-Datei enthalten sind.

Die Verbindung stellen Sie einfach her, indem Sie die Access-Benutzeroberfläche via ODBC mit der MySQL-Datenbank verknüpfen. Wie sich später zeigen wird, sind die beiden aber nicht in allen Aspekten wie füreinander geschaffen - der Export eines bestehenden Datenmodells nach MySQL ist unter Umständen mühselig, weil keine Informationen über Indexfelder oder Beziehungen übernommen werden oder die Datentypen nicht kompatibel sind. Die lasche Handhabung von Tabellen- und Feldnamen unter Access kann beim Export zu Schwierigkeiten führen, weil MySQL dort wesentlich restriktiver ist und beispielsweise keine Sonderzeichen wie Bindestriche oder Leerzeichen erlaubt.

Access eignet sich nicht nur als Frontend für MySQL-Datenbanken im lokalen Netz, sondern auch für die hinter Internetanwendungen stehenden Datenbanken. Die Entwicklung von Internetanwendungen wie Online-Shops und dergleichen ist meist so aufwändig, dass eine Benutzeroberfläche für die Administratoren beziehungsweise die Betreiber des Onlineshops erst zuletzt oder gar nicht realisiert wird.

Das ist auch gar nicht unbedingt sinnvoll: Die Anwendung soll zunächst den Anwendern beziehungsweise Kunden eine ergonomische Oberfläche und schnelle Lieferung der gewünschten Daten via Webbrowser garantieren.

Der Administrator oder Betreiber braucht ja gar kein Webfrontend: Für ihn ist ein Rich Client wesentlich sinnvoller. Es sind meist ohnehin nur eine Handvoll Personen, die administrativ auf die Datenbank einer Internetanwendung zugreifen. Bevor man also mit einem rudimentären Webfrontend arbeitet oder gar direkt auf dem Server per Kommandozeile auf die Datenbank zugreift, kann man sich viel besser eine Access-Anwendung bauen, diese per ODBC mit der Datenbank verbinden und schnell die benötigten Abfragen, Formulare und Berichte erstellen.

Gerade die Möglichkeit, Auswertungen per Bericht und nicht mit aufwändig gestalteten HTML-Ausgaben zu erstellen, macht die Sache äußerst reizvoll.

Die einzige Frage ist, wie Sie eine sichere Verbindung zwischen dem lokalen Access-Frontend und dem beispielsweise auf einem Internetserver befindlichen MySQL-Backend herstellen. Wie dies funktionieren kann, lesen Sie weiter unten.

Zunächst sollen Sie jedoch erfahren, wie Sie MySQL und MyODBC installieren, wie Sie MySQL zum Laufen bringen, was dabei zu beachten ist und wie Sie eine lokale Verbindung zwischen einer Access- und einer MySQL-Datenbank herstellen.

Bleibt das Thema Upsizing: Aufgrund der vielen Fallstricke lässt sich das Thema nicht umfassend in diesem Kapitel abhandeln, aber Sie erhalten zumindest einige Hinweise.

Nächster Abschnitt:

18.8.1 MySQL installieren

Unterabschnitte des aktuellen Abschnitts:

    18.8.1 MySQL installieren

    18.8.2 Einfache Konfiguration

    18.8.3 MySQL-Anweisungen

    18.8.4 Sicherheit unter MySQL

    18.8.5 Administrationstool für MySQL

    18.8.6 Installation von MyODBC

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