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Für unbestimmte Zeit bieten Addison-Wesley und André Minhorst den kompletten Inhalt des Buchs als Download an. Schauen Sie rein und informieren Sie sich über den Inhalt! Und wenn Ihnen das Buch nützlich erscheint und Sie glauben, dass Sie etwas gelernt haben oder durch das Gelesene sogar etwas Zeit und somit Geld bei Ihrer Arbeit einsparen konnten, können Sie sich ja beim Autor und beim Verlag revanchieren - beispielsweise durch den Kauf dieses Buchs.

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18.9.6 Erstellen eines Profils mit PuTTY

18.9.7 Testen des Tunnels

Durch die Einstellungen im Bereich Tunnels werden bei bestehender Verbindung automatisch Daten an Port 3306 des lokalen Rechners an den entsprechenden Port des Internetrechners weitergeleitet. Um dies zu testen, benötigen Sie eine bestehende MySQL-Datenbank auf dem Zielrechner sowie eine bestehende Access-Datenbank. Als Test erstellen Sie wie oben beschrieben eine Verknüpfung von Access zu einer Tabelle der MySQL-Datenbank.

Nun müssen Sie nur noch die Computerdatenquelle wie oben konfigurieren und testen. Dazu tragen Sie in den Dialog aus Abbildung 18.21 die entsprechenden Werte ein. Wichtig ist, dass Sie für Host/Server Name (or IP) auf jeden Fall localhost eintragen. Das ist schließlich der Sinn der Sache: Die Daten sollen erst an den lokalen Port 3306 und dann per SSH geschützt an den Internetserver geschickt werden. Für die Felder User und Password tragen Sie die Daten eines Benutzers der unter Database Name angegebenen Datenbank ein.

Mit der Schaltfläche Test Data Source können Sie nun die Verbindung testen. Beachten Sie, dass das nur bei hergestelltem Tunnel funktionieren kann - Sie müssen sich also vorher per PuTTY am Internetserver angemeldet haben.

Sie können die Verbindung auch mit dem Kommandozeilentool Plink herstellen. Dazu verwenden Sie etwa folgende Anweisung in der Kommandozeile (ohne Zeilenumbruch):

plink -load ODBCTunnel -l -pw

Beachten Sie, dass Sie mit PuTTY wie oben beschrieben ein Profil namens ODBCTunnel anlegen müssen.

Die obige Anweisung müssen Sie nur noch in einer VBA-Routine unterbringen und dafür sorgen, dass diese zum gewünschten Zeitpunkt - etwa beim Start der Datenbankanwendung - aufgerufen wird. Um Sicherheitsrisiken zu vermeiden, sollten Sie ebenfalls einen Mechanismus unterbringen, der die Verbindung beim Schließen der Datenbank beendet.

Praktisch wäre sicher ein komplett unsichtbarer An- und Abmeldevorgang, doch auch hier gebietet die Sicherheit das Verwenden einer Alternative: Bei voller Automatisierung müssen Sie (wenn Sie nicht mit öffentlichen und privaten Schlüsseln arbeiten) den Benutzernamen und das Kennwort für den Zugang zum Internetserver in der Datenbank speichern.

Alternativ verwenden Sie ein Formular, das beim Öffnen der Datenbank die Zugangsdaten abfragt und die Verbindung herstellt. Die Verwendung eines Formulars hat den zusätzlichen Vorteil, dass Sie es nach der Anmeldung unsichtbar machen und darin auch den Mechanismus zum Schließen der Verbindung unterbringen können.

Dazu legen Sie einfach für die Beim Entladen-Ereigniseigenschaft eine entsprechende Prozedur an. Die Beschreibung eines solchen Formulars würde den Rahmen dieses Kapitels sprengen, daher finden Sie das Formular samt Quellcode in der Beispieldatenbank unter \kap19\Putty.accdb auf der Buch-CD.

Dem sicheren Zugriff auf MySQL-Datenbanken auf einem Internet-Server steht damit nichts mehr im Wege. Sie können nun, wie weiter oben beschrieben, Tabellen verknüpfen und über Abfragen, Formulare und Berichte auf die enthaltenen Daten zugreifen.

[1] Access-FAQ, Eintrag zum Thema Sicherheitsmeldungen in Access 2003: http://www. donkarl.com, FAQ|Punkt 2.28

[2] Informationen über im Sandbox-Modus nicht zulässige VBA-Befehle: http://support. microsoft.com/kb/294698/en-us

[3] Download SQL Server 2005 Express Edition: http://www.microsoft.com/downloads/ details.aspx?FamilyID=220549b5-0b07-4448-8848-dcc397514b41&DisplayLang=en

[4] Download Microsoft .NET Framework Version 2.0 Redistributable Package (x86): http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=0856eacb-4362-4b0d-8edd-aab15c5e04f5&DisplayLang=en

[5] Download SQL Server Management Studio Express: http://www.microsoft.com/downloads/details.aspx?FamilyID=c243a5ae-4bd1-4e3d-94b8-5a0f62bf7796&DisplayLang=en

[6] Download MySQL: http://dev.mysql.com/downloads/mysql/5.0.html#downloads

[7] Dokumentation von MySQL: http://dev.mysql.com/doc/refman/5.1/de/index.html

[8] Administrationstools für MySQL-Datenbanken: http://dev.mysql.com/downloads/gui-tools/5.0.html

[9] Download MyODBC: http://dev.mysql.com/downloads/connector/odbc/3.51.html

[10] Download MySQL Migration Toolkit: http://www.mysql.com/products/tools/migration-toolkit/

[11] PuTTY und Plink: http://www.chiark.greenend.org.uk/~sgtatham/putty/

Die Beispieldateien zu diesem Kapitel finden Sie auf der Buch-CD im Verzeichnis \Kap_18.

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19 Installation, Betrieb und Wartung

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