Das erste deutschsprachige Ribbon-Buch ist da!
Über die Vorzüge des Ribbons (zu deutsch: Multifunktionsleiste) der neuen Office-Reihe von Microsoft kann man trefflich streiten. Eines jedoch steht fest: Microsoft hat sich sicher keinen Gefallen getan, keine grafische Benutzeroberfläche für das Anpassen des Ersatzes von Menü- und Symbolleisten zu liefern.
So muss der Anwender diesmal selbst ran und sich mit einigen Tools und XML- und VBA-Know-how an die Bearbeitung des Ribbons begeben, wenn er diese ändern möchte.
Grundlagen
Einen großen Teil des Buchs nehmen die grundlegenden Techniken ein. Wie definiert man eigentlich das Ribbon per XML? Wie verwende ich die einzelnen Steuerelemente? Wie rufen Sie vom Ribbon aus die gewünschten VBA-Funktionen auf? Was sind Callback-Funktionen? Wie interagiere ich mit dem Ribbon, um zum Beispiel zur Laufzeit ein Steuerelement zu aktivieren oder deaktivieren?
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Verschiedene Techniken, unterschiedliche Wirkung
Grundsätzlich gibt es abhängig von der Anwendung verschiedene Möglichkeiten, das Ribbon anzupassen. Zunächst einmal können Sie Dokumente wie Word-, Excel- oder Powerpoint-Dokumentvorlagen und auch Dokumente mit benutzerdefinierten Ribbon-Erweiterungen ausstatten. Diese werden in der Datei gespeichert zeigen sich dann beim Öffnen des jeweiligen Dokuments. Access-Anwendungen stattet man ebenfalle individuell mit Ribbon-Anpassungen aus. Wer unter Word, Excel und Powerpoint Ribbon-Anpassungen braucht, die unabhängig vom gerade geöffneten Dokument sichtbar sind, verwendet eine globale Dokumentvorlage mit den entsprechenden Ribbon-Änderungen.
Die letzte Möglichkeit ist ein COM-Add-In: Damit können Sie allen Anwendungen, also Access, Excel, Outlook, Powerpoint und Word, ein Ribbon nach Wunsch verpassen.
Das Buch demonstriert all diese Möglichkeiten.
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